07.11.2008
Sparsame Sanierung der Hasselgrundhalle und
Prüfung einer Großfeldhalle am Sinai-Gelände gefordert
Der anstehende Neubau einer zweiten Grundschule auf dem so genannten Sinai-Gelände in Bad Soden verändert nach Auffassung der CDU-Fraktion die Ausgangslage in den seit geraumer Zeit laufenden Diskussionen um die Zukunft der Hasselgrundhalle. Da mit dem Neubau der Schule in jedem Fall der Bau einer Turnhalle verbunden ist, die in den Abendstunden auch den ortsansässigen Vereinen zur Nutzung offen steht, entspannt sich die räumliche Situation in der Hasselgrundhalle signifikant.
Außer Frage steht, dass die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zur Gewährleistung der Brandschutzvorschriften und zur Erneuerung der Technik und Ausstattung der Hasselgrundhalle angegangen werden müssen. Allerdings kann die Sanierung aus Sicht der Christdemokraten nun auf eine möglichst sparsame Variante beschränkt werden. Dies bedeutet, dass keine wesentlichen Veränderungen am Baukörper und in der Raumgestaltung vorgenommen werden und insbesondere kein kostspieliger Anbau für einen zusätzlichen Gymnastikraum erforderlich ist. Die Hasselgrundhalle wird auf diese Art und Weise wieder fit gemacht und steht den Vereinen damit auch in Zukunft als Mehrzweckhalle an einem innerstädtischen und damit gut zu erreichenden Standort in Bad Soden zur Verfügung. Die Baumaßnahmen sollten möglichst zügig nach der Fertigstellung des Neubaus der Kindertagesstätte Max Baginski und der Entfernung der Container auf dem Parkplatz an der Halle beginnen. Dabei ist eine enge Abstimmung mit den Nutzern der Halle unumgänglich.
Bei den in Kürze beginnenden Planungen für den Neubau der Schulturnhalle am Sinai-Gelände spricht sich die CDU darüber hinaus dafür aus, die Variante einer Großfeldhalle (so genannte Drei-Drittel-Halle) zu prüfen, die auch für Handball- und Volleyballspiele genutzt werden kann. Standardmäßig wird die Schule lediglich mit einer Ein-Feld-Halle ausgestattet. Eine dritte Großfeldhalle in Bad Soden neben der Hasselgrund- und der Kahlbachhalle würde dem erfreulicherweise sehr großen Bedarf durch die Sportvereine unserer Stadt gerecht und zu einer noch größeren Entspannung der Raumsituation führen. Zu prüfen ist, ob und unter welchen Bedingungen eine Drei-Drittel-Halle in enger Zusammenarbeit mit dem Main-Taunus-Kreis als Schulträger realisiert werden könnte.
Neben dem hohen Bedarf an zusätzlichen Raumkapazitäten für den Sport besteht aber nach wie vor auch eine große Lücke an Räumen für kulturelle Nutzung. Insbesondere mangelt es in Bad Soden an einem Veranstaltungsraum für Konzerte, Empfänge oder ähnliches für 150 bis 200 Personen. Die von der CDU im vergangenen Jahr in die Diskussion eingebrachte Idee, einen Anbau am Badehaus zu realisieren und so das Badehaus als Kulturzentrum zu stärken, bleibt damit nach wie vor im Raum.



