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07.11.2008

Entwicklung des Rathauskarrees vorantreiben –
Eignung als Rathausstandort prüfen

 

Die aktuellen Entwicklungen im Zuge der geplanten städtebaulichen Entwicklung des Rathauskarrees bieten aus Sicht der CDU Bad Soden die Gelegenheit, über die Zukunft des Rathausstandortes neu nachzudenken.

 

Erklärtes Ziel der Christdemokraten bleibt nach wie vor die Zusammenführung der Stadtverwaltung an einen Ort. Die momentane Dezentralisierung mit der Außenstelle in Neuenhain führt zu Reibungsverlusten und sollte daher perspektivisch beendet werden. Dabei steht für die CDU außer Frage, dass ein Rathaus an einer zentralen Stelle in der Stadt untergebracht werden sollte. Standorte außerhalb des Ortskerns oder gar an der Peripherie sind hingegen nicht vorstellbar. Vielmehr sollten bei der Standortfrage auch historisch gewachsene Strukturen beachtet werden.

 

Da die TaunusSparkasse erfreulicherweise kurzfristig beabsichtigt, ihre Immobilie auf dem Rathauskarree zu entwickeln, ist es sinnvoll, eine Planung „aus einem Guss“ anzustreben und auch die dortigen städtischen Flächen darin einzubeziehen. Vor diesem Hintergrund besteht nun die Möglichkeit, erneut über ein zentrales Rathaus in einem Neubau an dieser Stelle nachzudenken. Die vor rund zwei Jahren ins Gespräch gebrachte Option, die Verwaltung perspektivisch im Medico-Palais unterzubringen, sollte aufgrund dieser Entwicklung noch einmal überdacht werden.

 

Die CDU spricht sich daher zum einen dafür aus, zügig gemeinsam mit der TaunusSparkasse die Entwicklung des Rathauskarrees voranzutreiben. Die momentane Situation auf dem Gelände rund um das heutige Rathausgebäude gleicht einer „Hinterhofatmosphäre“ und ist alles andere als befriedigend. Die CDU begrüßt daher die Tatsache, dass es an dieser Stelle in absehbarer Zeit zu einer Veränderung kommen wird. Das bereits vorgelegte städtebauliche Konzept sollte dabei als Grundlage dienen.

 

Parallel dazu fordert die CDU-Fraktion den Magistrat auf, die Nutzung der auf dem städtischen Teil des Geländes neu entstehenden Gebäude als Verwaltungssitz zu prüfen. In diese Untersuchung sind die Beantwortung vielfältiger Fragen einzubeziehen: So ist zu klären, ob sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an diesem Standort untergebracht werden können, wo die erforderlichen Parkplätze entstehen können und natürlich, mit welchen Kosten dabei zu rechnen ist. Für die Christdemokraten ist außerdem von Bedeutung, dass auch das Bürgerbüro an dieser zentralen Stelle in der Stadt untergebracht werden könnte. Das Bürgerbüro wird sehr gut angenommen und eignet sich daher als „Frequenzbringer“ für eine Belebung der neuen Bebauung auf dem Rathauskarree sowie des umliegenden Gewerbes.